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    <title>Ralles personal blog</title>
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<pubDate>Sun, 03 May 2026 14:24:39 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Ralles personal blog - my personal view on topics or other... (not everything is visible to anybody)</title>
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    <title>Chris Broad: Abroad in Japan</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/140-Chris-Broad-Abroad-in-Japan.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
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    &lt;p&gt;Chris Broad: Abroad in Japan. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, K&amp;ouml;ln&amp;#160;2023. ISBN: 978-3-462-00886-9, 349&amp;#160;Seiten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Engl&amp;auml;nder Chris Broad war mit diesem Buch sehr erfolgreich, zurecht, wie ich finde. Er beschreibt seine Zeit in Japan, beginnend mit dem recht spontanen Entschluss, an einem Programm der japanischen Regierung teilzunehmen. Hiermit soll durch englische Muttersprachler als Hilfslehrer der Englischunterricht an japanischen Schulen verbessert werden. Chris ist an Japan interessiert, spricht aber praktisch kein Wort japanisch, als er ankommt. Obendrein wurde er an eine Schule im eher abgelegenen und klimatisch herausfordernden Norden Japans beordert. Er beschreibt die Anf&amp;auml;nge mit den Besonderheiten, wie dem Essen oder den winzig kleinen Wohnungen und besonders den kulturellen Eigenheiten. Dabei beobachtet er gut und beschreibt das Ganze mit einer angenehmen Prise Humor. Besonders das Essen und die Freizeitaktivit&amp;auml;ten fand ich interessant. Er findet Freunde, auch unter den Japanern und lernt mit gro&amp;szlig;em Einsatz japanisch, indem er sich Herausforderungen stellt, etwa einem Redenwettbewerb.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Taschenbuch liest sich fl&amp;uuml;ssig, man erh&amp;auml;lt einen guten Einblick in das Leben von Chris und den Herausforderungen, denen er sich stellt. Auch die Erfolge und Freundschaften beschreibt er gut, ich&amp;#160;f&amp;uuml;hlte mich an vielen Stellen fast so, als w&amp;auml;re ich selbst dort gewesen. Gerade die Beschreibung der Alltagssituationen machen aus&amp;#160;diesem&amp;#160;Bericht schon so etwas wie eine Art Reisef&amp;uuml;hrer.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 11:40:00 +0200</pubDate>
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    <title>Richard David Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/144-Richard-David-Precht-Wer-bin-ich-und-wenn-ja,-wie-viele-Eine-philosophische-Reise.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Richard David Precht: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?&amp;#160;Eine philosophische Reise. Goldmann, M&amp;uuml;nchen&amp;#160;2012. ISBN: 978-3-442-15528-6, 397&amp;#160;Seiten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Bestseller, der einen breit gef&amp;auml;cherten und leicht nachvollziehbaren Einstieg in die Philosophie versucht. Der Autor ist durch seine TV-Auftritte, Interviews, Artikel und vielen B&amp;uuml;cher bekannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In diesem Buch gliedert er seine Ausf&amp;uuml;hrungen in die Bereiche Was kann ich wissen?, Was soll ich tun? und Was darf ich hoffen?&lt;br /&gt;
Diese Haupt&amp;uuml;berschriften f&amp;uuml;llt er mit jeweils einer Reihe an kurzen Abschnitten, die sich mit einem bekannten Philosophen oder einer der philosophischen Richtungen auseinandersetzen. Meist ist dies mit einer Begebenheit oder Anekdote verkn&amp;uuml;pft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Durch diesen Aufbau gelingt ihm aus meiner Sicht eine f&amp;uuml;r Laien gute Struktur, die einen Einblick in die Gebiete und Ziele der Pholisophie gibt. Durch die etwa 10-seitigen Kapitel werden die Abschnitte leicht verdaulich und in sich abgeschlossen pr&amp;auml;sentiert. Ein Anhang erg&amp;auml;nzt eine kommentierte Liste an weiterf&amp;uuml;hrender Literatur, die es leicht macht, sich den in diesem &amp;Uuml;berblick als interessant identifizierten Themen vertiefend zu widmen. Ein Namensregister erleichtert das bedarfsweise Nachbl&amp;auml;ttern in diesem Buch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt fand ich das Buch sehr hilfreich, um mein erstes Interesse an der Philosophie zu befriedigen. Es wird verst&amp;auml;ndlich, mit welchen Fragen sie sich besch&amp;auml;ftigt, welche Denkrichtungen und wichtigen Vertreter es gibt und wo ich mir tiefere Informationen erlesen kann. F&amp;uuml;r Einsteiger in dem Themengebiet empfehle ich dieses Buch gerne weiter.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:45:00 +0100</pubDate>
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    <title>Chris Miller: Chip War</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/149-Chris-Miller-Chip-War.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Chris Miller: Chip War. Simon&amp;amp;Schuster, London&amp;#160;2022. ISBN: 978-1-3985-0412-7, 431 pages&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Untertitel gibt den Inhalt vor: The Fight for the World&amp;#39;s Most Critical Technology. Das Buch rangiert f&amp;uuml;r mich zwischen Geschichtsschreibung, &amp;Ouml;konomielehrbuch, Technikreportage und Politikthriller. Dementsprechend d&amp;uuml;rfte es auch f&amp;uuml;r eine breite Leserschaft interessant sein, auch wenn das Thema &amp;quot;Halbleiter&amp;quot; die meisten zun&amp;auml;chst gar nicht ansprechen d&amp;uuml;rfte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man erf&amp;auml;hrt vieles &amp;uuml;ber die Anf&amp;auml;nge der Chipindustrie, Transistoren und integrierte Schaltkreise, klangvolle Namen wie Intel, Fairchild, AMD, TMSC, um nur einige zu nennen. Auch die Gr&amp;uuml;nder und Hauptakteure werden ausgiebig vorgestellt. Die Entwicklung von Garagenfirmen zu weltumspannenden Konzernen mit bis dahin unvorstellbaren Ums&amp;auml;tzen und B&amp;ouml;rsenwerten wird hier sehr sch&amp;ouml;n, schrittweise und konsequent aufgebaut beschrieben. Als Mensch mittleren Alters kann ich mich an viele der einzelnen Begebenheiten und Entwicklungen erinnern und freue mich &amp;uuml;ber die vollst&amp;auml;ndige Darstellung und Einordnung. Aber auch f&amp;uuml;r weniger Eingeweihte erm&amp;ouml;glicht das Buch einen sehr guten Einblick in die Branche, ohne sich in technische&amp;#160;Details zu verlieren, die Menschen stehen im Mittelpunkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich fand es sehr spannend und kurzweilig zu lesen, die skizzierten geopolitischen Verstrickungen erm&amp;ouml;glichen es mir, aktuelle Nachrichten besser einzuordnen. Auch f&amp;uuml;r Entscheider ist dieses Wissen wichtig, um die drohenden oder bereits bestehenden Abh&amp;auml;ngigkeiten bewerten zu k&amp;ouml;nnen und sich um L&amp;ouml;sungen zu bem&amp;uuml;hen. F&amp;uuml;r Nutzer digitaler Technologie, und das sind wir alle, halte ich das f&amp;uuml;r eine wichtige Lekt&amp;uuml;re.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:18:00 +0200</pubDate>
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    <title>Marc Hijink: Focus. The ASML Way</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/151-Marc-Hijink-Focus.-The-ASML-Way.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
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    &lt;p&gt;Marc Hijink: Focus. The ASML Way. Uitgeverij Balans, Amsterdam&amp;#160;2023. ISBN: 978-94-638-2362-3, 339 pages&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Sachbuch, das einerseits als Reportage, andererseits auch als Wirtschaftsthriller durchgehen k&amp;ouml;nnte. Es geht um den &amp;#39;Machtkampf um die komplexeste Maschine der Welt&amp;#39;, so der Untertitel. Der Autor hat aufw&amp;auml;ndig die Geschichte recherchiert und stellt sie hier gut gegliedert in wichtige Epochen im zeitlichen Verlauf dar. Von den Anf&amp;auml;ngen in den 1980er Jahren &amp;uuml;ber den schwierigen Start, viele Krisen und den exponentiellen Aufstieg erf&amp;auml;hrt man Vieles &amp;uuml;ber die technischen Herausforderungen, die wirtschaftlichen und geopolitischen Verstrickungen und besonders die Menschen hinter dem Firmennamen ASML.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es handelt sich um den Hersteller einer der wichtigsten Maschinen unserer modernen Zeit, Belichter f&amp;uuml;r die Halbleiterherstellung. Dabei wurden und werden immer wieder die Grenzen des Machbaren, ja sogar des Vorstellbaren neu gesetzt. Immer im Streben danach, die Leistungsf&amp;auml;higkeit und die&amp;#160;Herstellung von Halbleitern schneller, moderner und billiger zu machen. Die technischen Herausforderungen erscheinen zuweilen nicht l&amp;ouml;sbar. Doch andere Probleme geraten mit der Zeit in den Vordergrund, etwa eine stabile Logistik und Beschaffung. Viele hundert Zulieferer mit Bauteilen, an die h&amp;ouml;chste Anforderungen gestellt werden, m&amp;uuml;ssen zusammenarbeiten, um die Belichter zusammenzuf&amp;uuml;gen. Die Menschen, die das erdenken und konstruieren, sind meist nicht gut in Strukturen gro&amp;szlig;er Konzerne einzuf&amp;uuml;gen. Und politische Spannungen zwischen den USA, Europa und Asien stellen die Macher vor ganz neue Herausforderungen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein spannendes Buch f&amp;uuml;r Kenner der Szene und Interessierte, man erh&amp;auml;lt einen guten Einblick in eine eher wenig bekannte, aber ernorm wichtige Branche, die unser aller Leben mitbestimmt. Falls die n&amp;auml;chste Chipkrise in den Medien erw&amp;auml;hnt wird, hat man nun einiges mehr an Hintergrundwissen, wie es dazu kommen kann.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2026 16:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>Andreas Eschbach: Ausgebrannt</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/150-Andreas-Eschbach-Ausgebrannt.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
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    &lt;p&gt;Andreas Eschbach: Ausgebrannt. Weltbild, Augsburg&amp;#160;2007. ISBN: 978-3-8289-9098-2, 749&amp;#160;Seiten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Inhalt dieses Romans k&amp;ouml;nnte aktueller nicht sein, wobei - &amp;Ouml;lkrisen gab es in den vergangenen Jahrzehnten ja durchaus h&amp;auml;ufiger. So begleiten wir Markus Westermann auf&amp;#160;einen&amp;#160;langweiligen Job in die USA, wo er die Lokalisierung f&amp;uuml;r eine Finanzsoftware erledigen soll. Doch er hat einen Traum:&amp;#160;einen B&amp;uuml;roturm mit seinem Namen drauf. Er will also an das ganz gro&amp;szlig;e Geld, und auf einer Fahrt durchs Land trifft er auf genau die richtige Person, einen &amp;Ouml;sterreicher, der die ultimative Methode entwickelt hat, mit der man ganz sicher immer Erd&amp;ouml;l findet. Die beiden tun sich zusammen und beginnen, die&amp;#160;Idee umzusetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erste Ans&amp;auml;tze sind&amp;#160;erfolgreich,&amp;#160;ein Spezialauftrag in der Golfregion entwickelt sich jedoch ganz anders als gedacht. Als dort die &amp;Ouml;lf&amp;ouml;rderung schlagartig einbricht, kommt es zu einer immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werdenden Krise. Geheimdienste haben ihre Finger im Spiel, es entwickelt sich ein sehr spannender Ablauf der weiteren Ereignisse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Geschichte fand ich sehr spannend zu lesen.&amp;#160;Der Autor nutzt geschickt den&amp;#160;Wechsel zwischen verschiedenen Handlungsstr&amp;auml;ngen und blendet immer wieder zwischen der Vergangenheit und dem Heute hin und her, das sorgt f&amp;uuml;r Abwechslung. Die Dramatik der Ereignisse schildert eindr&amp;uuml;cklich, was durch einen deutlichen Einbruch in der &amp;Ouml;lf&amp;ouml;rderung weltweit passieren k&amp;ouml;nnte und bleibt dabei stets plausibel, gut&amp;#160;recherchiert&amp;#160;durch den&amp;#160;Autors. An einigen Stellen hatte ich tats&amp;auml;chlich neue Erkenntnisse gewonnen, auch wenn es sich um ein rein fiktionales Geschehen handelt. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:46:00 +0200</pubDate>
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    <title>Octavia E. Butler: Xenogenesis</title>
    <link>https://blog.troppmann.de/index.php?/archives/148-Octavia-E.-Butler-Xenogenesis.html</link>
            <category>Literatur</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Ralph Troppmann)</author>
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    &lt;p&gt;Octavia E. Butler: Xenogenesis. Heyne, M&amp;uuml;nchen&amp;#160;2004&amp;#160;(1987). ISBN: 978-3-453-32228-8, 974&amp;#160;Seiten&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von unserer Heldin Lilith erfahren wir erst nach und nach, wie sie in diese fremdartige Umgebung gekommen ist. Diese stellt sich als besonderes Raumschiff der Oankali, einer au&amp;szlig;erirdischen Rasse, heraus. Zun&amp;auml;chst befindet sie sich in Gefangenschaft und wird verh&amp;ouml;rt, mit der Zeit jedoch bekommt sie ihre Freiheit zur&amp;uuml;ck. Sie &amp;uuml;berwindet ihre anf&amp;auml;ngliche Abscheu und lebt und lernt unter den Oankali. Von diesen gibt es drei Geschlechter: M&amp;auml;nner, Frauen und Ooloi, auch die famili&amp;auml;ren Konstellationen sind anders als von der Erde gewohnt. Die Oankali reisen durchs Universum, um neue Genstrukturen zu entdecken und sie mit ihrer eigenen Genstruktur zu verbinden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Grund f&amp;uuml;r Liliths Anwesenheit auf dem Raumschiff, und auch vieler anderer Menschen ist, dass die Oankali sie vor den Folgen eines Atomkriegs gerettet haben. Doch auf der Erde leben weiter Menschen, die als Widerst&amp;auml;ndler bewusst den Kontakt zu den Oankali meiden. Nach einer Vorbereitungszeit werden einige Menschen zusammen mit einigen Oankali zur&amp;uuml;ck auf die Erde geschickt, wo sich die Dinge anders entwickeln, als man es sich vorgestellt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Roman ist in drei B&amp;uuml;cher, und diese wiederum in Teile und Kapitel gegliedert. Die B&amp;uuml;cher beschreiben Geschehnisse, die einige Jahre auseinanderliegen. Den besonderen Reiz haben f&amp;uuml;r mich die Unterschiede zwischen den drei Geschlechtern sowie zwischen Menschen und Oankali, sp&amp;auml;ter auch noch einer dritten Art ausgemacht. Auch die Entwicklungsprozesse und&amp;#160;Motivation der Oankali sind&amp;#160;ausf&amp;uuml;hrlicher Bestandteil der Geschichte, ebenso wie die &amp;Auml;ngste und Handlungen der Menschen auf der Erde, die mich unser menschliches Verhalten hat reflektieren lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alles in allem eine&amp;#160;einzigartige Story, wie ich finde. Zwischendrin gab es f&amp;uuml;r mich zwar ein paar L&amp;auml;ngen, doch gelang es der Autorin, das Ende durchaus spannend und stimmig auszugestalten. Als Mainstream w&amp;uuml;rde ich das Buch nicht einordnen, eine gewisse Offenheit f&amp;uuml;r Experimente sollte man als Leser schon mitbringen, der Lohn ist ein durchaus zum Nachdenken anregendes Gedankenexperiment.&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 18:50:00 +0100</pubDate>
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