Mittwoch, 28. Februar, 2018
Es ist gerade wenig los in der IHK, zumindest was mich selbst angeht. Mehrere freie Wochenenden hintereinander wollen erst mal sinnvoll genutzt werden. Da bleibt nicht aus, dass mal wieder ausgemistet wird: der Keller, der Dachboden, das Archiv…
Kein Schaden, aber die freie Zeit ist plötzlich wieder keine mehr. Wenn das weg ist (und es wieder etwas weniger eisig wird nachts), dann kommt jetzt aber erst mal das Teleskop dran. Bis jetzt sieht es, selbst durch das geschlossene Fenster, sehr vielversprechend aus.
Auch ein paar andere Bücher stehen zum lesen an. Das Journal-Projekt begann hochtrabend, braucht aber etwas Überarbeitung und Konsequenz. Kommt noch. Irgendwann. Bestimmt.
Die blöde DSGVO muss auch noch begutachtet und bewertet werden - habe schon eine kurze Sammlung verschiedener Quellen angelegt. Vielleicht wird es doch nicht so schlimm, der externe Kontakt hält sich ja doch in sehr engen Grenzen.
Im Büro hält sich ein gewisser Stresslevel, der aber noch unterhalb der Körperreaktionsschwelle bleibt - ein Erfolg der selbstverordneten Maßnahmen. Einige Prozesse bedürfen noch stabilerer Abdeckung durch die Werkstätten, aber da ist auch ein gewisser Silberstreif erkennbar.
Freitag, 16. Februar, 2018
Ab und an sollte man sich die Ruhe gönnen und bestimmte Dinge noch mal bewusst machen. Das fängt mit der sperrigen Subdomain an, in Ruhe noch mal neu installiert und die alte Datenbank verwendet - die Kiste fliegt. Und die verlorenen Umlaute sind nach einem Adminlogin wie von Zauberhand auch wieder da.
Nächstes Ziel ist gesetzt:
die weiter unten aufgestellten Regeln zur Entschleunigung konsequent umsetzen.
Erste Ansätze:
- Tagebuch: in Form dieses Blogs und als Bücklein in der Tasche (zusammen mit Produktivitäts-Hilfen)
- Musikdusche: klappt schon gut am Rechner, das jetzt noch ausweiten auf das Büro (wirkt gleichzeitig gegen Ablenkung durch das Großraumbüro)
- Sitzen/stille Mediation: vielleicht einfach mal in einer der unzähligen Besprechungen probieren - von den anderen hört die Hälfte auch nicht immer zu…
- aktiv leben: muss ich noch etwas drüber nachdenken, was das jetzt genau bedeutet. Einige Bausteine habe ich schon entdeckt: Ruhe schätzen, Essen genießen, ernsthafte Gespräche führen etc.
- E-Mails nur noch einmal am Tag lesen: privat schon länger gelebt, beruflich schwerlich umsetzbar aber eine Reduktion auf bestimmte Zeiten ist sicher machbar
Mal sehen…
Morgen kommt erstmal eine geschätzte Kollegin mit dem Wunsch, etwas besser fotografieren zu lernen. Da bin ich gerne behilflich, wenn es mehrere Interessenten gibt, könnte daraus auch eine größere Aktion werden - bin gespannt!
Donnerstag, 15. Februar, 2018
Die vorgenommenen Maßnahmen zeigen Wirkung. Sehr viel weniger Kaffee, bewussteres Tun, etwas mehr Delegation und ein paar andere Goodies - und der Stresslevel sank, zumindest, wenn man die physischen Auswirkungen (bzw. das Ausbleiben davon) als Index herannimmt. Die nachlassende Belastung durch die Dozententätigkeit trägt sicher auch bei, schon entspannend, wenn man mal eine ganze Woche nicht ran muss.
Jetzt kommt noch ein kleines Logbuch mit Efficiency-Moderation dazu, das sollte noch etwas weiterhelfen. Die Daten und Informationen dazu habe ich zusammengetragen, die Vorlagen erstelle ich dann nach etwas Eingewöhnung und Optimierung.
Ein verlängertes Wochenende im Refugium war gut, wenngleich das lärmende Aggregat der neuen Nachbarn unterbewusst Stress verursacht. Aber am Sonntag nachts um 9 angesprochen, zeigten sie sich kooperativ und haben’s abgeschaltet. Mal sehen, wie das weitergeht. Vielleicht kommen wir zu einer Kooperation und friedlichen Koexistenz? Wünschen würde ich mir es.
Im Office konnte ich einiges an liegengebliebenen Punkten aufarbeiten - der Ferienwoche sei Dank. Auch da werde ich mein zentrales Informations-, Planungs- und Dokumentationssystem OneNote entsprechend meines erarbeiteten Konzepts anpassen.
Das erste wirklich freie Wochenende in diesem Jahr liegt vor mir, vielleicht ergibt sich die Möglichkeit für First Light, wenn ich richtig Lust habe, gehe ich auch mal wieder zum Mensa-Stammtisch.
Donnerstag, 1. Februar, 2018
Ja, ich bin unabkömmlich - andere würden sagen “Streikbrecher” - aber ich habe immerhin einen offiziellen Ausweis von der Gewerkschaft bekommen, dass ich arbeiten darf/muss. Der befürchtete oder erwartete Auflauf blieb aus, obwohl ich extra alle Werke angefahren habe um zu sehen, was passiert. N I C H T S…
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Donnerstag, 25. Januar, 2018
Man sollte das viel öfter machen - KEINEN Rechner mitnehmen und das Diensthandy nur 2 mal am Tag kurz einschalten und die Mails nur nach Betreff kurz überfliegen und dann wieder ausschalten. Da bekommt man viel leichter Abstand.
Verpasst habe ich dann richtig viel: Lean wurde abgesagt (top), die legendäre Geburtstagsbrotzeit verpasst (blöd), den PS-Day verpasst (wtf), Mecker vom Oberboss wegen der Budgets (so what) und so weiter. Aber überlebt haben trotzdem alle…
Das Seminar war hervorragend, waren neben den unvermeidlichen Labertaschen auch ein paar ganz interessante Leute dabei. Aber nicht nur entspannend, die Menge an Stoff verlangte nach einer Nachtschicht an Wiederholung und Vertiefung, die abschließende Prüfung wurde dann souverän gemeistert. Somit wären wir Sachkundiger EMF - Yipie…
Heimfahrt in ordentlicher Zeit - ohne Nebel und Glätte bei Tageslicht fährt es sich doch angenehmer. Daheim gleich joggen, das entspannt, wenngleich die neuen Sport-Kopfhörer von Sennheiser (!) eher nerven: halten nicht wirklich gut und Klang habe ich auch schon besseren gehabt. Naja, wer billig kauft, kauft zweimal!
Heute gleich wieder mal die 10 Stunden vollgemacht und abends auch wieder nur Netzwerkprobleme gelöst - nach Diagnose ein herzhaftes AEG und schon fliegt die Kiste wieder.
Nach kurzer und jetzt systematischer Recherche habe ich auch das Lied gefunden: Lonely boy von Andrew Gold, von 1977, gibts sogar auf Amazon Music. Naja, wie so oft ist der Liedtext dann doch nicht so tiefgründig, wie es beim ersten Hören klingt. Trotzdem nicht schlecht!