Sonntag, 19. Juli, 2020
Beim Lesen pflege ich die Abwechslung zwischen Kunst, Kultur und Bildung, soll heißen: meist wechseln sich Romane, Sach- und Fachbücher sowie der eine oder andere Klassiker bei mir ab. Hier möchte ich nun eine kleine Rezension zweier Sachbücher wagen - der Vorteil dabei: bei Geschichtsbüchern brauche ich mir keine Sorgen um mögliche Spoiler machen…
Im letzten Sommer hatte ich To Hell And Back von Ian Kershaw gelesen, eine geschichtliche Abhandlung über Europa zwischen 1914 und 1949, in diesem Frühsommer habe ich nun den zweiten Teil Achterbahn über die Jahre ab 1950 in Angriff genommen. Dazu nun ein kurzer Bericht.
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Dienstag, 12. Mai, 2020
Martha Wells: Tagebuch eines Killerbots. Heine, München: 2019. ISBN: 978-3-453-32034-5. 573 Seiten
Der Titel klingt erst einmal sehr futuristisch und martialisch, in der Tat trifft das den Inhalt des Buches zunächst auch einmal ganz gut. Held der Geschichten (das Buch ist aus 4 großen, aufeinander folgenden Kapiteln aufgebaut) ist eine SecUnit in Menschengestalt, die sich selbst ganz gerne als Killerbot bezeichnet. Ihre Aufgabe ist, Menschen zu schützen. Dies tut sie auch hier bei einer Gruppe Wissenschaftler, die sich zu einer Exploration auf einem Planeten befinden und hierbei gleich Bekanntschaft mit der nicht ganz ungefährlichen Fauna machen. [Weiterlesen…]
Mittwoch, 22. Januar, 2020
Dimitry Glukhovsky: Metro, Die Trilogie. Heine, München: 2019. ISBN: 978-3-453-32062-8. 1.613 Seiten
An dem Schmöker konnte ich in dem neuen Buchladen in Weiden einfach nicht vorbeigehen: ein schwarzer Block, über 2 Kilo schwer, massiv gebunden und schlicht-elegant in goldenen Lettern mit dem Titel und einer militärischen Gasmaske bedruckt sowie einem Lesebändchen als Sahnehäubchen - Beginn eines reizvollen Abenteuers…
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Sonntag, 5. Januar, 2020
Andreas Eschenbach: NSA
Köln, Lübbe: 2018
ISBN: 978-3-7857-2625-9
NSA - Nationales Sicherheits-Amt ist der Titel dieses Buches, das mich völlig überzeugt hat.
Es geht um eine alternative Realität, die aber durchaus plausibel dargestellt wird und sehr realistisch wirkt: die Handlung spielt in der Zeit vor und während des zweiten Weltkriegs in Deutschland. Es gibt bereits ein paar Dinge, die eigentlich erst später weite Verbreitung erfuhren: Komputer, Mobiltelefone und ein Weltnetz. Dies ist das Setting, das gut eingeführt wird und klare Parallelen zu unserer heutigen Situation aufzeigt. Der Autor ist sich nicht zu schade, dieses Spiel mit dem was-wäre-wenn sogar in seine Handlung zu integrieren.
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