Sonntag, 28. Juli, 2024
George R. Stewart: Leben ohne Ende. Heyne, München 2016 (1949). ISBN: 978-3-453-31436-8, 527 Seiten
Eine schöne Neuauflage eines Romans von 1949, einer Zeit, in der die Sorgen vermeintlich noch andere waren, die geschilderten Themen erweisen sich dann aber doch als zeitlos.
Die Handlung dreht sich darum, dass eine Seuche die Menschheit dahinrafft - bis auf sehr wenige Ausnahmen. Einer davon ist unser Held Ish, der zufällig zu dieser Zeit einsam in einer Hütte in den Bergen weilt und von einer Schlange gebissen wird. Er überlebt sowohl den Schlangenbiss als auch das Virus und merkt erst bei der Rückkehr in die Zivilisation, dass hier etwas nicht stimmt - die Menschen sind verschwunden.[Weiterlesen…]
Harald Jähner: Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen. Rohwolt, Berlin 2022. ISBN: 978-3-499-00880-1, 555 Seiten
Die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren in vielerlei Hinsicht legendär, was für mich in den aktuellen 20er-Jahren ein Grund war, einen Blick darauf zu werfen. Vielleicht kann man ja etwas lernen?
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Freitag, 26. Juli, 2024
Martha Wells: Übertragungsfehler. Heyne, München 2024. ISBN: 978-3-453-32307-0, 190 Seiten
Super, ein weiterer Killerbot-Roman! Erfreut griff ich in meinem Lieblingsbuchladen zu, doch hier schon die erste Enttäuschung: der ist aber dünn…
Naja, ich konnte dann doch nicht widerstehen, die beiden Vorgänger-Romane gefielen mir sehr gut, die Geschichte um den freidrehenden Killerbot fand ich sehr erfrischend, die hatten aber auch in der Größenordnung um 500 Seiten. In diesem dritten Teil geht es um einen vermeintlichen Mordfall, in dem unser Killerbot zunächst eher beiläufig beginnt zu ermitteln. Auf der Station, auf der das passiert, ist er anfangs ziemlich eingeschränkt, darf keine anderen Systeme hacken und muss sich mit der lokalen Security arrangieren.[Weiterlesen…]