Den Kurzurlaub in meinem Refugium habe ich neben nötiger Gartenarbeit und Instandhaltung der Gemäuer auch zum Lesen und einige ausgedehnte Spaziergänge genutzt. Um die Umgebung möglichst vollständig kennen zu lernen, wähle ich an Weggabelungen immer die Abzweigung, die ich noch nicht gegangen bin. Das führt zwar manchmal in Sackgassen oder Rückewege, die irgendwann in Wald auslaufen, aber auch mal zu neuen Wegen, die ich noch nicht kannte. So langsam habe ich ein vollständiges Bild im Umkreis von etwa 3 Kilometern, entlang der häufiger gegangenen Routen auch etwas weiter.
Highlight diesmal war die partielle Sonnenfinsternis. Dank einer Mitgliedschaft in der Vereinigung der Sternenfreunde war a) das Ereignis rechtzeitig bekannt und b) war bei einer der letzten Ausgaben des Journals eine Sofi-Brille beigelegt. So vorbereitet, konnte ich bei gutem Wetter das Ereignis genießen, wobei ich über die Zeit immer mal wieder ein Stockwerk höher gewandert bin, da im Westen ein Bergrücken liegt, hinter dem die Sonne in den Abendstunden verschwand. Zuletzt bin ich sogar waghalsig aufs Dach geklettert.
Mit der Sofi-Brille vor der Handykamera gelangen sogar einige brauchbare Aufnahmen:
