Sonntag, 10. März, 2024
Timur Vermes: Er ist wieder da. Eichborn, Köln 2012. ISBN: 978-3-8479-0517-2, 396 Seiten
Das Buch lag schon so lange auf meinen “zu lesen”-Stapel, dass ich es zwischenzeitlich schon vergessen hatte. Doch nachdem ich es gelesen habe, wird es mich sicher noch etwas beschäftigen. Ganz ehrlich - so richtig sicher bin ich mir immer noch nicht, wie gut ich den Roman finden soll…
Zunächst zur Geschichte, die ist eigentlich schnell erzählt: Adolf Hitler erwacht in einem Hinterhof in Berlin, im August 2011! Wie er dorthin kam und warum er jetzt wieder lebt, bleibt unbekannt, das ist für die Geschichte eigentlich auch gleichgültig. Auf der Suche nach der Reichskanzlei macht er erste verstörende Kontakte zu ein paar Jugendlichen, die er für Hitlerjungen hält, deren Sprache ihn aber irritiert. Kurz darauf erkennt er an einem Kiosk beim Studium der Bild-Zeitung, dass es 2011 ist, worauf er erst einmal ohnmächtig wird.[Weiterlesen…]
Sonntag, 25. Februar, 2024
Nikki Erlick: Die Vorhersage. Heyne, München 2022. ISBN: 978-3-453-32244-8, 477 Seiten
Der Roman spielt in der Gegenwart und beginnt mit einem ganz ungewöhnlichen, aber zunüchst erst einmal unspektakulären Ereignis: vor der Tür eines jeden Menschen auf der Erde liegt eine kleine Holzkiste. Darauf steht der jeweilige Name und ein Hinweis, dass der Inhalt das “Maß deines Lebens” beinhalte. Wer die Kiste öffnet, findet einen Faden. Die Länge des Fadens, so stellt sich mit der Zeit heraus, stellt die Länge des Lebens des Empfängers dar.
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Sonntag, 21. Januar, 2024
Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse. Heyne, München 2021. ISBN: 978-3-453-42401-2, 456 Seiten
Der Roman handelt von Kya Clark, die in sehr einfachen Verhältnissen in einem Sumpfgebiet an der Ostküste der Vereinigten Staaten in den 1950ern aufwächst. Der Vater trinkt und ist oft nicht da, die Geschwister und schließlich auch die Mutter verlassen nach und nach die Familie. Kya schlägt sich alleine durch, was durch die Vorurteile der meisten Bewohner der nächstgelegenen Ortschaften nicht einfacher wird. Dort haben die meist sehr armen Bewohner des Marschgebiets den schlechten Ruf als Sumpfpack. Doch einzelne sind trotzdem sehr freundlich und hilfreich, etwa Jumpin’, der in dieser Zeit selbst unter Ausgrenzung leidet. Kya schlägt sich durch und lernt durch ihre intensive Beobachtungen der Pflanzen und Tiere sehr viel über die Natur und deren Zusammenhänge.
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