Edward Ashton: Antimatter Blues. Heyne, München 2024. ISBN: 978-3-453-32294-3, 381 Seiten
Der nächste Roman aus der Reihe um den Expendable Mickey7, also unseres Helden, der nur zu einem einzigen Zweck auf dem Raumflug und nun in der Kolonie dabei ist: die extrem gefährlichen Arbeiten machen, und wenn er dabei umkommt, durch seinen Klon ersetzt zu werden. Da diese Aufgabe naturgemäß unangenehm ist, hat Mickey auch gekündigt, was eigentlich nicht geht, aber mit etwas Geflunkere und einigen Einschränkungen geht das doch.
Nun geht etwas mit dem Reaktor schief, er explodiert zwar nicht, verliert aber einen großen Teil seines Brennstoffs. Daher soll Mickey die Antimateriebombe wieder Beschaffen, die er im letzten Buch bei den Aliens platziert hat. Eigentlich kein Problem, hat er sie doch selbst in der Nähe versteckt, doch da ist sie nicht mehr. Somit bleibt ihm nichts anderes übrig, als erneut mit den Aliens Kontakt aufzunehmen und die Bombe wiederzufinden. Dabei ergeben sich einige Verwicklungen, die beiden Lebensformen müssen lernen miteinander zusammenzuarbeiten und besonders an Mickey stellen sich einige Herausforderungen.
Das Konzept der Romanreihe fand ich schon beim ersten Teil gut, hier wird das in abgewandelter Form fortgesetzt. Das Buch liest sich wieder flüssig, auch wenn einige Wendungen in der Geschichte auftreten. Insgesamt finde ich es nicht bahnbrechend, aber ganz ok.