Freitag, 18. August, 2023

Julian Gough: Connect

Julian Gough: Connect. C. Bertelsmann, München 2019. ISBN: 978-3-570-10297-8, 619 Seiten

Colt ist ein junger Mann, der im Nevada der nahen Zukunft bei seiner Mutter lebt. Er verbringt seine Tage überwiegend in einer virtuellen Spielwelt, wo er spielt, aber auch das System weiterentwickelt. Mit der Interaktion mit anderen Menschen hat er ohnehin seine Schwierigkeiten, dafür hat er virtuell umso größere Erfolge. Seine Mutter Naomi ist Neurowissenschaftlerin und lebt getrennt von Colts Vater, der beim Geheimdienst tätig ist.
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Sonntag, 23. Juli, 2023

Christopher Ruocchio: Der Thron der Sonne

Christopher Ruocchio: Der Thron der Sonne. Heyne, München 2023. ISBN: 978-3-453-31830-4, 1149 Seiten

Christopher Ruocchio hat sich mit der Sonnenfresser-Saga einen Platz in der Liste meiner Lieblings-Autoren gesichert. Schon der erste Teil, Imperium der Stille, gefiel mir sehr gut, die Erzählweise finde ich absolut mitreißend, die Dimensionen des Imperiums, aber auch der Zeitskalen bringt er aus meiner Sicht sehr plastisch nahe.

Hier nun im dritten Teil, Thron der Sonne, entwickelt sich der Kampf des Imperiums gegen die Alienrasse der Cielcin auf eine ganz hohe Stufe. Aber auch im Imperium bewegt sich einiges, ein Teil des Buches beschäftigt sich mit den Geschehnissen am Hof des Imperators, wo unser Held Hadrian Marlowe aufgrund seiner Erfolge einige Zeit verbringt. Er wird zu einer Art Vertrauten des Imperators und mit einem besonderen Auftrag betraut.
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Sonntag, 11. Juni, 2023

Guido Morselli: Dissipatio humani generis

Guido Morselli: Dissipatio humani generis. Suhrkamp, Berlin 2021 (1977). ISBN: 978-3-518-22529-5, 188 Seiten

Dissipatio humani generis, die Auflösung des Menschengeschlechts, oder Die Einsamkeit - ein bedeutungsvoller Titel, der mich, auch nach einigen Empfehlungen, neugierig gemacht hat. Vor einigen Monaten hatte ich über den Roman “Die letzte macht das Licht aus” berichtet, worin in kurzer Zeit alle Menschen sterben, bis auf die Erzählerin. Hier passiert etwas Ähnliches, doch hier verschwinden alle Menschen plötzlich vollständig, bis auf den Erzähler.
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Montag, 29. Mai, 2023

Cay Rademacher: Die Passage nach Maskat

Cay Rademacher: Die Passage nach Maskat. Dumont, Köln 2022. ISBN: 978-3-8321-8197-0, 366 Seiten

Der Kriminalroman, angesiedelt in der Zeit der goldenen Zwanziger Jahre (des letzten Jahrhunderts) vermag recht passabel, diese Zeit wieder aufleben zu lassen. Ganz im Stile klassischer Kriminalromane führt der Autor den Leser erst einmal in die Umgebung und Handlung ein, hier die Reise eines Ehepaares auf einem Dampfer von Frankreich nach Maskat. Die beiden begleiten den Schwiegervater unseres Helden Theodor Jung, einen Gewürzhändler, auf einer Geschäftsreise. Neben weiteren Verwandten treten auch weitere Personen die Reise an, ein bekannter Krimineller, ein Hochstapler/Dieb, eine bekannte Society-Dame und einige andere. Nachdem man sich gut zurechtgefunden hat und die Reise über das Mittelmeer begonnen hat, passiert etwas, was unseren Helden beinahe zum Verzweifeln bringt: seine Frau verschwindet. Und zwar nicht einfach so, es ist, als wäre sie nie an Bord gewesen. Keine Spur bleibt, keiner weiß etwas.
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Donnerstag, 18. Mai, 2023

Edward Ashton: Mickey7. Der letzte Klon

Edward Ashton: Mickey7. Der letzte Klon. Heyne, München 2022. ISBN: 978-3-453-32172-4, 366 Seiten

Selten habe ich in letzter Zeit ein Buch so schnell verschlungen, das mag aber auch an dem vergleichsweise geringen Umfang und der großen Schriftgröße liegen. Die Story fand ich natürlich auch sehr flüssig und spannend zu lesen.

Es geht um Mickey7, Nacholger von Mickey6 und Vorgänger von Mickey8 - allesamt Klone von Mickey Barnes, der eine ungewöhnliche Aufgabe hat: er ist ein Expendable, also jemand, der für die eher unangenehmen oder gefährlichen Aufgaben eines Raumschiffs oder einer Kolonie herangezogen wird. Also Reparaturen an der Außenhülle während des Fluges, Arbeiten am oder im Reaktor, Gefahren in fremden Umgebungen finden und so weiter. Der Deal ist, dass, sollte der Expendable bei so einer Operation den Tod finden, er vom Biodrucker einfach aus dem letzten Backup wiederhergestellt wird. Aus Mickey1 wird dann einfach Mickey2 und das geht immer so weiter. Aus guten Gründen darf es immer nur eine Version einer Person geben, da gab es mal einen unerfreulichen Zwischenfall…
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