Montag, 21. September, 2026

Chuck Palahniuk: Fight Club

Chuck Palahniuk: Fight Club. Norton & Company, New York 1996. ISBN: 0-393-03976-5. 208 pages

Aus dem Bestand eines geschätzten Kollegen, der ein großer Fan ist und inspiriert durch den gleichnamigen Film mittlerweile sogar seine eigenen Seifen herstellt, habe ich diese spezielle gebundene Ausgabe mit unbeschnittenen Seiten gelesen. Das Buch handelt von einem jungen Mann, der beruflich mit Rückrufentscheidungen eines Automobilherstellers beschäftigt ist. Er leidet unter Schlafstörungen und konsultiert deswegen einen Arzt. Diese rät ihm, da keine körperlichen Ursachen bestehen, Selbsthilfegruppen von Krebspatienten zu besuchen. Dies betreibt er recht intensiv, er trifft dort auch Marla, die selbst auch nicht betroffen ist.

Der Erzähler trifft am Strand auf Tyler Durden, der gesellschafts- und konsumkritisch auftritt, aber auch sehr charismatisch ist. Nach der Rückkehr von einer Dienstreise ist die Wohnung des Erzählers zerstört, daher zieht er kurzerhand bei Tyler in einem heruntergekommenen Haus ein. Dort beginnen sie Seife herzustellen und zu verkaufen, mit recht ungewöhnlichen Quellen für eine Hauptzutat. Bei einer Gelegenheit soll der Erzähler Tyler schlagen, was schließlich beide dazu bringt, den Fight Club zu gründen. Für diesen treffen sich sehr verschiedene Menschen, um gegeneinander zu kämpfen. Es gibt Regeln, die erste lautet, nicht über den Fight Club zu sprechen. Die Idee des Fight Clubs greift um sich und bald entsteht daraus beinahe etwas wie eine Bewegung. Daraus entwickelt sich das Project Chaos und die Handlung nimmt einen immer dramatischeren Verlauf.
Das Buch ist relativ dünn und die Geschichte ist durch kurze Abschnitte und die Spannung zügig zu lesen. Man merkt schnell, dass der Autor einige Botschaften und Ansichten über den Text vermitteln möchte.
Das Buch kann ich aufgrund der härteren Themen und Formulierungen nicht jedem empfehlen, man sollte vorab kurz hineinblättern oder sich noch mit einer oder zwei Rezensionen informieren, ob es zu einem passt. Ich persönlich fand das Buch gut, vielleicht sehe ich mir auch noch den Film an, der allerdings wie bei den meisten Buchverfilmungen wohl etwas von der Buchvorlage abweicht.