Sonntag, 4. September, 2022
Arkadi & Boris Strugatzki: Stalker. Heyne, München 2021 (1972). ISBN: 978-3-453-32101-4, 397 Seiten
Ein schöner Roman, der trotz seines Alters von 50 Jahren aus meiner Sicht immer noch gut in die Zeit passt.
Es sind Außerirdische auf der Erde gelandet, aber auch schon wieder verschwunden. Jedoch haben Sie die Orte, an denen sie waren, nicht unberührt hinterlassen. Dort finden sich allerlei sonderbare Dinge. Die Gebiete sind abgesperrt und werden erforscht, was wagemutige Stalker nicht davon abhält, in diese Zonen einzudringen und einzelne dieser sonderbaren Objekte zu bergen, um sie später zu verkaufen.
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Christine Thürmer: Weite Wege wandern. Malik, München 2020. ISBN: 978-3-89029-525-1, 285 Seiten
Weniger Literatur, mehr ein Ratgeber und spannender Bericht ist dieses Buch von DER Expertin fürs Langstreckenwandern.
Nun, alleine aufgrund dieses Rufs habe ich mir dieses Buch nicht gekauft, vielmehr wollte ich mehr erfahren über interessante, lange Wanderwege, wie man sich vorbereitet und welche Erlebnisse man währenddessen haben kann.
Die Autorin ist nach eigenen Angaben schon 45.000 Kilometer gewandert und vermag mit ihrer Sichtweise und Berichten gute Tipps und Hinweise zu geben. Für mich sprang auch noch eine gute Portion Inspiration und Motivation dabei heraus.
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Philip K. Dick: The man in the high castle - Das Orakel vom Berge. Fischer, Frankfurt 2017 (1962). ISBN 978-3-596-29841-9, 271 Seiten
Dieser Klassiker der Science Fiction Literatur von Philip K. Dick hat in den letzten Jahren wieder an Aufmerksamkeit gewonnen, geschuldet der gleichnamigen Verfilmung als Amazon-Serie.
Das Szenario ist ungewohnt - Deutschland und Japan haben den zweiten Weltkrieg gewonnen, die ehemaligen Vereinigten Staaten von Amerika sind bis auf einen neutralen Streifen um die Rocky Mountains von Japan im Westen bzw. Deutschland im Osten regiert. Durch technische Fortschritte sind weltweite Reisen in kurzer Zeit möglich, auch ein ausgedehntes Raumfahrtprogramm existiert. Andererseits erscheint das Leben rückständig, was einerseits am verbreitet geschilderten Rassismus liegt, andererseits muss man natürlich den Entstehungszeitpunkt des Romans in den 1960ern berücksichtigen.
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Brian W. Aldiss: Graubart. Heyne, München 1989 (1964). ISBN 3-453-03449-X, 299 Seiten
Mal wieder ein Klassiker, leider nur noch gebraucht bzw. antiquarisch erhältlich oder als eBook, da habe ich es auch schon gesehen. Die Geschichte spielt in einer Zeit Ende des 20. Jahrhunderts, doch auch wenn manches schon etwas angestaubt klingt, das Geschehen ließe sich auch in die aktuelle Zeit übertragen.
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Greg Bear: Äon. Heyne, München 2013 (1985). ISBN 978-3-453-53448-3, 654 Seiten
Dieses schon etwas ältere Werk hat für mich besondere Reize: zum einen behandelt es ein technisch-wissenschaftlich interessantes Konzept und zum anderen überträgt es die ideologischen Anschauungen des kalten Krieges in ein futuristisches Umfeld. Beides, finde ich, ist dem Autor gut gelungen.
In der Geschichte geht es um ein Objekt im Weltraum, das die Erde umkreis. Eine Weltraummission bringt die Erkenntnis, dass das Objekt ein großer Felsbrocken ist, die künstlich ausgehöhlt ist. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass die Größe der hintersten Höhle weit über die Außenmaße des Felsbrockens hinausgeht.
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