Donnerstag, 4. August, 2022
John Niven: Die F#ck-it Liste. Heyne, München 2022 (2020). ISBN 978-3-453-67744-9, 317 Seiten
Ein wunderbarer, bitterböser und doch irgendwie menschlicher Roman!
Das Leben hat Frank Brill übel mitgespielt: er lebt allein, seine (Ex-)Frauen und Kinder sind tot, dem Alkohol erlegen, bei Amokläufen erschossen. Frisch im Ruhestand erhält er nun auch noch die Diagnose Krebs, hat nur noch wenige Wochen zu leben.
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Samstag, 11. Juni, 2022
Samantha Devin: Arcadia. Bastei Lübbe, Köln 2008 (2006). ISBN 978-3-404-16438-7, 461 Seiten
Ein Titel, der neugierig macht und je nach Vorbildung oder Suchmaschineneinsatz eine gewisse Erwartungshaltung setzt, hinsichtlich des Ausspruchs ‘et in arcadia ego’ beziehungsweise Arcadia insgesamt. Man findet etwas zu Gemälden und Texten, die mit dem Paradies, aber auch dem Tod zu tun haben. Ob die Autorin dem gerecht wird?
Die Schriftstellerin Julia wird durch einen mysteriösen, nächtlichen Telefonanruf mit dem oben genannten Ausspruch auf einen Mordfall aufmerksam, der vor einigen Jahren für Aufsehen sorgte. Eine Mutter hatte ihre beiden Kinder unter ungewöhnlichen Umständen getötet, wobei das Mädchen tatsächlich starb, der Sohn auf wundersame Weise schließlich doch überlebte.[Weiterlesen…]
Samstag, 21. Mai, 2022
Naoki Urasawa: Monster - Band 1. Carlsen, Hamburg 2019. ISBN 978-3-551-73715-1, 422 Seiten
Diesen besonderen Manga-Band der Perfect-Edition hatte ich von einem 1E9-Kollegen erhalten, der kürzlich darüber ein Interview mit dem deutschen Verlag Carlsen geführt hatte (https://www.j-big.de … noch-viel-potenzial/). Ich fand das interessant und wollte mir das auch einmal ansehen, hatte ich doch bisher Mangas nicht wirklich ernst genommen.
Kann man überhaupt ein Manga rezensieren? Schließlich handelt es sich doch grundsätzlich erst einmal um einen gezeichneten Comic mit vergleichsweise wenig Text. Doch das vorliegende Exemplar unterscheidet sich schon durch die Art der grafischen Darstellung und vor allem die Ernsthaftigkeit des Inhalts von kurzen Comic-Strips a`la Dilbert oder Mickey Maus.
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Donnerstag, 21. April, 2022
Hervé le Tellier: Die Anomalie. Rohwolt, Hamburg 2021. ISBN 978-3-498-00258-9, 345 Seiten
Der Titel beschreibt den Kern der Handlung sehr genau, der Autor beschreibt eine Anomalie. Beginnend mit einigen Szenen aus dem Leben der Hauptpersonen führt die Handlung zu dem eigentlichen Problem: ein Flugzeug versucht nach einer Atlantiküberquerung in den USA zu landen. Doch diese wird verweigert, das Flugzeug auf eine Militärbasis umgeleitet.
Es stellt sich heraus, das exakt das selbe Flugzeug mit exakt den selben Menschen an Bord bereits vor einigen Monaten schon einmal gelandet war. Beide Flüge hatten mit einem starken Wetterphänomen zu kämpfen.
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Mittwoch, 20. April, 2022
James Corey: The Expanse: Leviathan erwacht. Heyne, München 2017. ISBN 978-3-453-31781-9, 671 Seiten
James S.A. Corey: Leviathan Wakes. Orbit, London 2011. ISBN 978-1-84149-989-5, 561 pages
Hoppla, es ist schon wieder passiert: das Buch hatte ich mir im Sale eines Gebraucht-Buch-Händlers mitbestellt, da sich der Klappentext interessant las. Nach so 200 Seiten kam mir aber die Geschichte irgendwie vertraut vor. Tatsächlich, vor gut 10 Jahren hatte ich mir in England das Original bereits mitgenommen und gelesen…
Da die Geschichte aber auch auf Deutsch gut ist, habe ich es trotzdem nochmal gelesen und mir die weiteren Teile auch noch vorgenommen.
Worum geht es?
Die Handlung spielt in der Zukunft, der Mond und Mars sind besiedelt und auch im Asteroidengürtel leben Millionen von Menschen, vor allem, um dort Rohstoffe abzubauen.
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