Samstag, 11. Dezember, 2021
Dmitry Glukhovsky: Der Posten. Heyne, München 2021. ISBN 978-3-453-32177-9, 413 Seiten
Nachdem ich vom Autor die Metro-Trilogie gelesen hatte und eigentlich auch ganz gut fand, war ich neugierig auf sein neues Werk Outpost - Der Posten.
Die Geschichte spielt wieder in Russland, diesmal allerdings in einem abgelegenen Grenzposten. Auf der einen Seite der Grenze liegt Moskau mit den Überbleibseln eines Reiches, das durch einen zurückliegenden Krieg vom Rest des ehemaligen Imperiums abgetrennt wurde. Die Grenze ist hier ein Fluss mit einer tödlich giftigen Brühe, nur durch eine Eisenbahnbrücke zu überqueren. Der Grenzposten hat die Aufgabe, niemand von jenseits der Brücke ins Land zu lassen. Es kam aber auch schon lange niemand mehr…
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Sonntag, 28. November, 2021
Bethany Clift: Die Letzte macht das Licht aus. Heyne, München 2021. ISBN 978-3-453-27342-9, 463 Seiten
Ein starker Roman, der auf mehreren Ebenen eine außergewöhnliche Episode im Leben der Protagonistin erzählt.
Die Geschichte beginnt im Herbst 2023 damit, dass die mit ihrem Mann in London lebende Erzählerin von 6DM berichtet, einer tödlichen und sich rasend schnell ausbreitenden Seuche. Von den ersten Symptomen bis zum Tod vergehen 6 Tage, daher 6DM - six days mortal. Nach nur wenig Verzögerung kommt das Virus auch auf der Insel an, obwohl Corona-erprobte Maßnahmen ergriffen wurden: Lockdown, Grenzschließungen (hier unter anderem in Form der Sprengung des Kanaltunnels).
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Sonntag, 21. November, 2021
Paolo Cognetti: Das Glück des Wolfes. Penguin, München 2021. ISBN 978-3-328-60203-3, 203 Seiten
Der Autor Paolo Cognetti beschreibt in seinem Roman Das Glück des Wolfes eine Episode aus dem Leben unterschiedlicher Menschen. Die Handlung spielt großteils in der Bergregion um den Monte Rosa in Italien.
Der Schriftsteller Fausto ist in die Bergregion gezogen, um sich nach der Trennung von seiner Frau in der Ruhe und Abgeschiedenheit der Berge wieder auf das Schreiben zu besinnen. Die junge Silvia könnte man unter anderem als Weltenbummlerin bezeichnen, beide arbeiten in der Ski-Saison zufällig im selben Restaurant. Dieses wird betrieben von Babette, die jedoch den Sommer über das Restaurant schließt und ihre eigenen Wege verfolgt.
Zwischen Fausto und Silvia entwickelt sich eine romantische Beziehung, aber auch zu den oftmals rauen Bewohnern des Ortes und überhaupt zu dieser Gebirgsregion entwickelt Fausto ebenfalls eine immer tiefer gehende Beziehung.
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Donnerstag, 4. November, 2021
Robert A. Heinlein: Der Zeitsprung. Heyne, München 2016 (1964). ISBN 978-3-453-31627-0, 432 Seiten
Robert Heinlein ist mir aus mehreren Werken schon vertraut, er ist einer der Großen des klassischen Science-Fiction Genres. Sein Buch “Der Zeitsprung” kam ursprünglich 1964 heraus und wurde 2016 von Heyne als ungekürzte Originalfassung erneut herausgegeben, mittlerweile in der zweiten Auflage.
Die Geschichte beginnt in den Vereinigten Staaten zur Zeit des kalten Krieges. Hugh Farnham ist besorgt über die sich zuspitzende politische Lage und hat für sich und seine Familie vorgesorgt: er hat, wie viele zu dieser Zeit, einen Bunker gebaut und mit Vorräten ausgestattet. Als er eines Abends mit seiner Frau, seinen beiden erwachsenen Kindern, einer Freundin und dem Hausangestellten zu Hause beim Kartenspielen sitzt, passiert es: der Atomkrieg bricht aus!
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Mittwoch, 13. Oktober, 2021
Hier ein Bericht über gleich drei Bücher:
Andy Weir: Artemis. Heyne, München 2019. ISBN 978-3-453-31936-3, 432 Seiten
Ein spannender Roman der auf dem Mond spielt. Genaugenommen handelt er von Ereignissen in der Artemis-Kolonie, die junge Jasmine “Jazz” Bashara lebt hier und bestreitet ihren Lebensunterhalt als Trägerin, sie transportiert Dinge von hier nach dort. Ihr Ziel ist, genug zu verdienen, um ihrer winzigen Behausung ohne Komfort zu entkommen. Dazu unternimmt sie auch ein paar lukrativere, wenn auch nicht vollständig legale Operationen. Einen besseren Job als Touristenführer kann sie erst antreten, wenn sie die Prüfung für Einsätze außerhalb der Wohnkuppeln auf der freien Mondoberfläche bestanden hat, was sie beim letzten Versuch allerdings versemmelt hat…
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